THEZAN-LES-BEZIERS

Das Winzerstädtchen Thézan-Lès-Béziers im Departement Herault hat mittelalterliche Wurzeln, die sich noch heute in seiner Ortsstruktur zeigen. Thézan war die erste Stadt in Frankreich die 1914 entschieden hat, ein Denkmal zur Erinnerung an die gefallenen Soldaten im Krieg von 1914-1918 zu errichten. Am 24. Dezember 1914 beschloss der Rat der Stadt ein Denkmal zur Erinnerung an Soldaten während des Krieges getötet zu errichten. Es folgte die Ankündigung im Stadtrat zu Beginn des 1.Weltkrieges,  als Thezan die  ersten beiden Opfer, den Soldat François Sauzet im Alter von 22 und Corporal René Lenthéric 31 Jahre alt, zu beklagen hatte.
Das Ehren-Denkmal für die Kriegsgefallenen, das sich in der Mitte des Dorfes befindet, mit einer Statue die des Bildhauers Jean Marie Joseph Magrou, einem Schüler von Jean-Antoine Injalbert, entworfen und ausgeführt hat, wurde das Denkmal auf Beschluss des Rates am 21. März 1919 errichtet. Im Jahr 1923 wurde es mit einem grünen und weißen Gitter umgeben, das Damien Ramonet, Schlosser Thézan herstellte. Das Denkmal zeigt die Namen von Personen die in Kriegen vermisst oder getötet wurden.

Heute entwickelt sich der Ort schneller als in den vergangenen Jahren. So werden Gewerbegebiete ausgebaut, die Arbeitsplätze schaffen und die Versorung der Bevölkerung sicher stellen. Die Winzerei wird mehr und mehr von Großbetrieben bestimmt. Ausserdem sind in der Landwirtschaft auch die Produzenten von Olivenöl zu nennen, die z.B. ehemalige Weinfelder zu Olivenbau-Plantagen ausbauen.
Nicht zu verachten ist auch die langsame aber stetige Entwicklung der Tourismusbranche in der Region am Fluß Orb. Noch ist der Ort, etwas abseits der touristischen Ziele, ein Geheimtipp in dem es sich aber auch sehr gut leben läßt...

 

Virtuelle Stadtführung

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